Mitmachen Teil 3
Das Rennen beginnt
Jetzt
wissen wir also schon genauer wie das im Groben ausschaut, aber wie läuft
nun ein Rennen ab ?
Jedes Rennen, also jeder Durchgang beginnt mit einer kleinen Vorbereitung.
Nachdem man sich informiert hat wann man dran ist
(Aushang Gruppeneinteilung), erinnert einen spätestens
der 'freundliche' Aufruf aus einem Megaphon daran, das man doch
bitte unverzüglich in den nächsten Minuten, besser Sekunden zur Startstelle zu kommen hat.
;) Die Reihenfolge, bzw. die Gruppeneinteilung selbst bleibt das Wochenende
über meistens gleich.
Das Modell wurde natürlich vorher startklar gemacht. Den Sprit erhält man an
der 'Tankstelle'. Denn wie erwähnt darf nur der Sprit vom Veranstalter
geflogen werden. Trainiert man Freitags muss man den eigenen Sprit
verwenden.
Den Sender holt man unmittelbar vor dem Rennen bei der Senderausgabe ab. Die
Wertungskarte liegt in der Regel bereits bei den Zeitnehmern. In der Wertungskarte werden die
Ergebnisse von den Zeitnehmern eingetragen. Jeder Pilot hat seine eigene
Wertungskarte. In der Wertungskarte steht auch, auf welcher Startstelle man das Rennen
beginnt. (GELB,
ROT, BLAU). Aus Gründen der Chancengleichheit
wechselt die Startstelle im Laufe des Wochenendes bei jedem Durchgang.
Man
befindet sich also nun in der Wartezone und wartet bis der Rennleiter signalisiert
das man an der Reihe ist und er die Farbe der Startstelle mitteilt. Also Helm auf, Sonnenbrille an, Starterzubehör und
Flieger schnappen, und ganz wichtig, den Helfer nicht
vergessen. Wie der sitzt noch bei Bratwurst u. Pommes rot weiss am Zelt !?!
Jetzt aber schnell !
Danach gehen die 3 Wettbewerber samt 3 Helfern 'zügig' zur Startlinie. Achso, den
Helfer kann man natürlich noch frei wählen, sollte gerade einer durch besagte Bratwurste verhindert sein....
An der Startstelle finden sich die 3 verschiedenen
Startfelder wieder. In der Regel durch farbige Streifen auf dem Rasen markiert
Also in unserem beliebten rot, gelb und blau.
Üblicher Ablauf: Modell kurz hinter die
Startstelle platzieren. Glühung + Starter bereitlegen. Sender hinter dem
Modell bereitlegen u. einschalten.
Nun wollen alle Zeitnehmer und die Winker an den Pylons natürlich
wissen auf welches Modell sie zu achten haben. Es werden also die Teams der
Reihe nach aufgerufen und das Modell einmal rundum gezeigt. (Team, BLAU,
ROT, GELB). Ebenso nochmalige Kontrolle der Ruderfunktionen.
Nun kann es also losgehen. Die Spannung steigt, und manch einem werden nun
die Knie weich.
In
Blickreichweite steht eine große Uhr (siehe Bild oben u. rechts), die mit dem Zeichen "Die Uhr
läuft" o.ä. vom Wettbewerbsleiter bzw. Startstellenleiter gestartet wird. Von nun an hat man 60sec Zeit den
Motor an
seinem Modell zu starten. Meist werden die Motoren in den letzten 30 bis.
15 sec gestartet, damit es nicht zu Überhitzungen des Motors am Boden kommt. Die
Spritklemme, die ein Absaufen des Motors verhindert (durch Abquetschen der
Spritleitung) wird erst unmittelbar vor dem Starten des Motors geöffnet.
Alle Teilnehmer blicken also gespannt in Richtung des sich langsam stetig
fortbewegenden Zeigers. Ganz hartgesottenen *pfeif* ;)
fällt dann ein, erstmal die anderen zu Fragen, was man denn eigentlich abends essen
könnte. Der Pilot hatte nämlich auf die Bratwurst verzichtet. ;)
Weitere Taktiken sind das erzählen von Witzen.
Natürlich kann man das Modell aufgrund des Venturi nicht alleine starten.
Der Motor läuft direkt mit Vollgas. Anders ist das in der Sportklasse, aber
auch hier kommt man nicht ohne Helfer aus.
Der Helfer
hält also das Modell fest am Boden. Der Pilot startet den Motor. Jetzt macht
entweder der Pilot oder der Helfer (Vorsicht Propeller !) die letzten
Motoreinstellungen, damit keine Drehzahl durch zu fette Einstellung verschenkt wird, oder der Motor im
Flug durch zu mageren Lauf in den Wenden
abstirbt. Läuft alles sauber hechtet der Pilot in Richtung Sender und stellt sich
an die "bestmögliche" Stelle im Kurs, bzw. innerhalb des
Sicherheitsbereichs (20m Kreis). Der Helfer begibt sich nun
ca. 1,50m vor an die
eigentliche Startlinie. So kann der "Startkram" liegen blieben wo er ist.
Jetzt verbleiben nur noch wenige Sekunden bis zum Startsignal. Springt die
Uhr auf Null wird entsprechend der Reihenfolge (der Farben) in einem einsekündigen Abstand
gestartet. Für jeden Teilnehmer gibt es ein Startsignal, also ein Zeichen mit
der Startflagge bzw. Lichtsignal. Und natürliche eine separate Zeitwertung.
Mit
einem kräftigen aber kontrolliertem Schwung übergibt nun der Helfer das Modell
der Luft, bzw. dem Piloten. Der Pilot der am Sender bereits Höhe gezogen hat
'übernimmt' das
Modell und zirkelt das Modell in Richtung der ersten Wende.
Der direkte Rennablauf
Der Helfer ist nun keinesfalls ohne Job, dieser muss DIREKT in die Rolle des Callers / Ansagers wechseln und nur wenige Sekunden nach dem
Start dem
Piloten bereits die erste Wende ansagen, damit es nicht zu einem CUT kommt, oder durch eine zu weite Wende Zeit verschenkt wird.
Damit wären wir bei der Aufgabe der Winker und der Caller die eng
miteinander verknüpft sind.
Die
Aufgabe der Winker haben wir ja bereits kennen gelernt. Wir erinnern uns: An Pylon 2 und 3, dem Doppelpylon kontrollieren diese "lediglich"
ob man schneidet oder nicht. Am Spitzpylon wird einem die Wende durch das
Lichtsignal angezeigt. 1 Cut gibt 10% Aufschlag auf die erflogene Zeit. Bei
2 Cuts wird der lauf direkt mit 200 Sekunden gewertet, bzw. geht in die
Wertung mit null Punkten ein. Wie aus Sekunden Punkte werden erkläre ich später, das
Rennen läuft ja noch. ;) Ein Überflug der Sicherheitslinie, also in
Richtung Zuschauer etc., wird auch als Cut gewertet. Bei manchen
Veranstaltungen wird dies aber bereits beim ersten Überflug direkt mit
200sec gewertet, und nicht erst beim Zweiten! So oder so gilt es Cuts
tunlichst zu vermeiden.
Nun aber konkret dazu wie das Ansagen bzw. es am Spitzplyon abläuft.
Pylon #2 und #3 muss man selbst einschätzen können. Da man ja auch dicht genug
dran steht geht das noch mit Hilfe des Ansagers alleine recht gut. Aber gerade hier
hagelt es schneller Cut's als man denkt ;)
Am Spitzplyon lässt sich die Entfernung (runde 180m) aber nur schwer einschätzen,
also ob man bereits auf
Höhe des Pylons ist oder nicht.
Für den Piloten selbst sowieso nicht wirklich, da er nicht Flugzeug und
Pylon gleichzeitig im direkten Blick hat und um so wirklich 'auf der letzen
Rille' wenden zu können.
Der
Winker / Pylon-Werter 1, gibt also immer über die Anlage
ein Lichtsignal sobald man auf Höhe des Pylon # 1 ist und wenden "darf".
Natürlich kann man auch früher wenden.... Der Ansager
sagt dann also an wann man wenden muss. "uuuund RUM!" lautet meist
das Kommando. Bei "uuuund" das
Modell in den Messerflug legen. Bei "RUM!" kräftigst am Höhenruder ziehen.
Aber hier kocht jeder, bzw. jedes Team (!) sein eigenes Süppchen wie das
genau gehandhabt wird - dies ist lediglich ein Beispiel.
Denn die hohe Kunst
besteht natürlich jetzt darin, möglichst keinen Meter zu verschenken, also
theoretisch schon vor dem Signal die Wende einzuleiten. So das man exakt am
Scheitelpunkt auf Höhe des Pylon ist. Leitet man die Wende erst auf
das Signal hin ein, verschenkt man wertvolle Meter. Eine gute Hilfe, neben
der Gesamtzeit, ist meist auch das Lichtzeichen selbst. Wie wir ja bereits
wissen, wird das Lichtsignal gegeben, sobald wir in Höhe des Pylon #1 sind.
Ausgeschaltet wird es erst, sobald man nach der Wende wiederum die Höhe des
Pylon #1 kreuzt. Man kann also an der Einschaltdauer der Leuchte erkennen
wie viel Zeit man hinter dem Pylon verschenkt hat.
Da muss dann jeder selbst
austüfteln wie man die Wende am 1er optimal bewerkstelligt. Manche
zählen mit, manche merken sich markante Punkte im Gelände. Manche fliegen
einfach 'auf Lampe' (das Lichtsignal) usw. usw. Eine der Herausforderungen
im Pylonracing.
Weiterhin gibt es etwas noch mal zu verdeutlichen: Man muss immer um Pylon 2 und 3
herumfliegen. Klar, sonst gibts Cuts. Am Spitzplyon
muss man aber nicht um diesen herum, sondern 'nur' auf Höhe des Pylons
gewendet haben. Das bedeutet, man muss hinter der gedachten Linie gewesen sein die zwischen Pylon-Werter
1 (Winker) und Pylon 1 ist. Es ist damit unerheblich ob man links oder gar rechts vom
Spitzpylon wendet, also nicht um diesen herum. Natürlich ergibt mittig um diesen
herum die besten Zeiten. Aber so hat man auch als Einsteiger etwas mehr
Spielraum.
Das Rennen ist also zunächst mal in vollem Gange. Im Kampf gegen das eigene Material, die
Gegner, das Wetter und vor allem den Kurs versucht man nun die 10 Runden
möglichst schnell zu absolvieren.
Gut hat auch der daran getan, der genug Sprit im Tank hatte, so das der Motor
nicht in Runde 9 ausgeht ;)
Cuts am Spitzpylon werden jedem Teilnehmer durch zwei zusätzliche Lampen
angezeigt.
Sobald man 10 Runden 'überstanden' hat, bekommt man dies über ein
Lichtsignal angezeigt. Die Lichtsignale sind wie wie gesagt alle in Höhe des
Spitzplyon (Pylon 1) platziert. Der Caller gibt dann entsprechend dem
Piloten bescheid, dass er abstellen und landen kann.
Nun ist der Kurs unmittelbar zu verlassen. Üblicherweise
senkrecht nach oben, damit es nicht zu einer Kollision mit einem noch im
Rennen befindlichen Modell kommen kann. Mit, in der Regel abgestelltem Motor,
segelt man nun bequem zurück. Auch das will geübt sein, es sei denn man
läuft gerne und weit.
Unmittelbar nach dem Rennen
Während der Pilot den weit entfernt liegenden Flieger holt ;), sammelt der Ansager alles an Startzubehör zusammen
und verstaut es in der Startkiste. Will heißen, man schnappt sich also zügig den
Flieger +
Ausrüstung damit die nächsten direkt starten können.
Bei den
Zeitnehmern erfährt man nun seine geflogene Zeit und ob Cuts die gute Zeit
wieder relativieren, oder gar zu einem 200er werden lassen.
Die Zeiten aller Teilnehmern kann man spätestens beim nächstem Lauf am
öffentlichen Aushang ablesen, der nach jedem kompletten Durchgang (aller
Teilnehmer) ausgehangen wird.
Wichtig:
Den eigenen Sender bringt man DIREKT zurück zur Senderausgabe. Insbesondere damit der
nächste Pilot sich rechtzeitig vorbereiten kann, sollte es Piloten geben die
mit gleichen Kanälen/Frequenzen fliegen. Bei einem großen Starterfeld
ist dies nie zu vermeiden. Nichts ist peinlicher und schlimmer, als wenn man vergisst diesen abzugeben und 'das
Megaphon' den eigenen Namen über den Platz schallert. Brauch man den Sender
um zwischendurch was anzupassen, einzustellen oder um ihn einfach mal zu
streicheln, so ist das unbedingt mit den anderen
bzw. der Senderausgabe
abzustimmen. Mit Kanaldoppelbelegungen ist nicht zu Spaßen!
Nein, zurücklehnen ist nun nicht angesagt !
Man putzt das Modell - Des Verbrenner Pylonfliegers zweitliebste
Beschäftigung. Schnüffelt die letzten durch den warmen Motor entstehenden
süßlichen Rizinusdüfte kombiniert mit der scharfen Würze des soeben
versprühten Bremsenreinigers und bereitet den nächsten Start vor. Kleinere
oder größere Reparaturen werden durchgeführt. Neuer Sprit von der
"Tankstelle" geholt, nachgetankt, der Callerjob beim Teamkollegen
wahrgenommen usw.
Allgemeines:
Das war ein Durchgang im "Schnelldurchlauf".
Das liest sich vielleicht
komplizierter als man denkt. Nachdem ihr das gelesen habt, seid ihr aber auf
das "Formale" besser vorbereitet und wisst wie das alles abläuft,
solltet ihr euch entschlossen haben mitzumachen.
Spätestens nach dem zweiten Durchgang eines Tages sitzt der Ablauf - dann
können die anderen Feinheiten kommen!
Diese
Zusammenfassung hier schont die ohnehin beim
"Erstenmal" stark angespannten Nerven
deutlich. Außerdem schadet es nie erstmal einen grobe Orientierung zu haben.
Man darf aber auch nicht vergessen, das jeder erfahrene Pylonflieger sich
gerne als Helfer und Ansager anbietet und auch zwischen den Rennen wertvolle
Tipps gibt. Man wird also keinesfalls einfach mit seinen "Problemen" alleine
gelassen. Einen Ansager brauch man also nicht unbedingt extra mitbringen, da
findet sich zu 100% einer vor Ort!
Optimal ist es aber wenn man einen Freund begeistern kann, denn auch er
Ansager ist wie man sieht sehr wichtig und beeinflusst direkt das Ergebnis. Zu zweit zuhause trainieren macht
zudem
mehr Spaß und ist meist wesentlich praktikabler. Auch hat nicht immer jeder
Pilot immer Zeit Helfer zu sein, z.B. weil man bereits Helfer ist. Und es ist nur von Vorteil, wenn man immer den
gleichen Caller hat. Nur ein eingespieltes Team weis wie man exakt und
zielgenau fliegen kann.
Auswertung - oder wie aus Sekunden dann Punkte werden:
Um die Auswertung muss man sich als Teilnehmer zwar keine Gedanken machen, das erledigt die Wettbewerbsleitung. Aber für den ein oder anderen ist es doch interessant wie insbesondere die DM Wertung zustande kommt.
Kurzform für die Tageswertung:
- Es werden alle Zeiten eines Teilnehmers abzüglich der Streichresultate
addiert
- Gewinner des Tages ist immer derjenige mit der niedrigsten Gesamtzeit,
also der schnellste
- die nachfolgenden Positionen ergeben sich aufsteigend aus den geflogenen
Zeiten der weiteren Teilnehmer
- Für die Tageswertung sind somit nur die erflogenen Sekunden relevant. Je
weniger desto besser ;)
Kurzform wie die DM Wertung entsteht:
- Die Prozentpunkteerrechnung hat den Zweck die einzelnen Wettbewerbe
vergleichbar zu machen, unabhängig davon wie die Rahmenbedingungen auf dem
Wettbewerb selbst sind/waren. Würde man nur die Zeiten der Teilwettbewerbe
addieren, so würde ein z.B. Wetter bedingt schneller Wettbewerb mehr zählen
als ein Wettbewerb bei dem die Zeiten insgesamt schlechter waren. Deswegen
gibts z.B. auch in der Formel 1 Punkte. Durch die Prozentpunkterechnung
erhält jeder Wettbewerb die Gleiche Wichtung in der Gesamtwertung! Durch die
Rechnung auf zwei Nachkommastellen auch entsprechend sehr genau und
'stufenlos' im Gegensatz zum genannten Formel 1 Beispiel. So kommt jeder
Teilnehmer mit einem Ergebnis, bzw. Punkten für die DM Wertung nach Hause.
- Für die DM Wertung werden immer nur die Teilnehmer gewertet, die auch zu
DM gemeldet sind!
- Die Prozentpunkte der anderen
Teilnehmer werden immer bezogenen auf die Zeit des bestplatzierten und der
schlechtest möglichen Wertung berechnet und dann ebenfalls in
Punkten ausgedrückt. Die Berechnung ist auch nochmal ausführlich im
Reglement bzw. Rahmenausschreibung erläutert.
- Der bestplatzierte der DM Teilnehmer erhält immer 100 Prozent(punkte) für
die DM Wertung. Jemand der nur 200er geflogen hat erhält 0 Punkte. Würde man
die Rechnung nicht auf die schlechtest möglichste Zeit beziehen, also
jemanden der nur 200er hat, würde ein Teilnehmer selbst dann noch Punkte
erhalten, wenn er eben nur 200er hat. Das ist natürlich nicht Sinn der Übung
das eine Leistung so zustande kommt.
Unter Ergebnisse kann man sich Auswertungen
ansehen. Wichtig: die Berechnung der Prozentpunkte wurde von 2004 auf 2005
geändert. Rechnet man also die Punkte anhand der aktuellen Regeln nach,
kann man dies nur bei den Ergebnissen 2005 und folgenden nachvollziehen!
Besonderheiten:
Auf einen Teil der Auswertung sind wir bereits eingegangen. Cuts,
überfliegen der Sicherheitslinie.
Sollte irgendetwas, also ein durch den Teilnehmer nicht zu vertretenden
Zwischenfall eine korrekte Zeitnahme verhindern, dann kommt es zu einem "reflight",
man darf also später am Tag das Rennen nachholen.
Ein weiteres Szenario: Stirbt einem der Motor unmittelbar vor Ablauf der
(1min) Zeit,
beeinflusst dies nicht den eigentlichen Start, die Zeitnahme wird also
trotzdem für jeden mit dem Flaggensignal gestartet. Man hat noch noch die Möglichkeit, das Modell zu
starten bis zu dem Zeitpunkt, an dem der erste Teilnehmer
auf dem Rückweg vom Pylon #1 zu Pylon #2 die gedachte Linie in Höhe der
Startstelle mit seinem Modell passiert. Aus Sicherheitsgründen ist das
Starten dann nicht mehr erlaubt und das Rennen wird für einen selbst
mit 200sec gewertet. Die restlichen Modelle bleiben natürlich im Rennen. Es
gibt hier aber den feinen unterschied zwischen Modell starten und Motor
starten! Wenn die Uhr auf null springt, muss der Motor laufen. ist der Motor
aus, darf er nicht mehr 'angeworfen' werden und folglich auch nicht mehr das
Modell gestartet werden. Läuft der Motor, muss aber noch eingestellt werden, hat man besagte
Restzeit noch den Motor einzustellen und das Modell zu starten. Also merken
: Bei Uhr auf null muss der Motor laufen, sonst hat man einen 200er.

Schlussworte:
Ich vermute mal, das viele Fragen eine Antwort gefunden haben. ;) Zumindest
hoffe ich das doch sehr. Weitere Fragen werden natürlich gerne beantwortet.
Von wem, das erfahrt ihr hier. Auch ein Blick
ins Reglement und Rahmenausschreibung gibt die benötigten Infos.
Auf die Fragen :
Wer ist der freundliche Mann am Megaphon ?
Muss die Flagge des Startstellenleiters nicht schwarzweiss kariert sein ?
Was
machen die Teilnehmer abends ?
Welcher Randbogen wird wirklich geflogen ?
Schmecken Pylonbratwürste anderst ?
und vor allem, wie wird man selbst abschneiden wenn man
teilnimmt ?
... Antworten auf
genau diese Fragen erhält man nur auf einem Wettbewerb. ;)
Go fast - Turn Left !
Mario Roos
