Mitmachen Teil 2


Jahresablauf:

Zunächst wird am Beginn des Jahres die Rahmenausschreibung sowie die Regeln vom DAEC veröffentlicht. Im Prinzip wartet man aber nur ungeduldig auf die Termine, wann es nach dem kalten Winter endlich wieder losgeht. Denn wie bereits erwähnt unterliegen die Q500 Regeln keinen großen, bzw. keinen Veränderungen.

In der Regel finden 4 Wettbewerbe pro Jahr statt.

Es gibt ein Streichresultat. Das bedeutet, dass nur die 3 besten Wettbewerbe eines jeden Teilnehmers gewertet werden. Dies hat den Vorteil das man auch mal einen Wettbewerb 'sausen' lassen kann,  wenn man nicht teilnehmen kann - aus welchem Grund auch immer. Sehr sinnvoll, wenn man trotzdem um die Meisterschaft mitkämpfen möchte! Aber auch mit nur zwei oder einem gewerteten Rennen nimmt man an der Meisterschaft teil. Die Chancen stehen natürlich entsprechend schlechter. Außerdem, wer wird sich 'freiwillig' den Spaß entgehen lassen !?

 

Ablauf eines Wettbewerbes/Wochenendes:

Die Wettbewerbe gehen über 2 Tage. Immer am Wochenende. Samstag + Sonntag. Wobei Samstag der Hauptwettbewerbstag darstellt. Der Wettbewerb endet Sonntag nachmittags ca. um 13-16:00Uhr, oder spätestens wenn Bernhard Onkens Zug geht. Er ist unser Wettbewerbsleiter ;) So sind auch die Teilnehmer wieder rechtzeitig zuhause und können entspannt die folgende Woche antreten. Die meisten Teilnehmer  kommen aber bereits im Laufe des Freitags zu den Wettbewerben um zu trainieren. Der Kurs ist bereits aufgebaut. Manche kommen sogar Donnerstags, die wollen dann einen besonders guten Platz ergattern - in der Regel für das Zelt ;)

Übernachtet wird also im Zelt, Auto, Wohnwagen oder Hotelzimmer... Wichtig ist es wie bereits erwähnt, 30min vor Rennbeginn, also Samstags meistens 8:30-9:00Uhr allerspätestens da zu sein, da die Anmeldefrist dann endgültig abgelaufen ist.

Die Gruppeneinteilung erfolgt nach dem "Zufallsprinzip" bzw. nach Kanalaufteilung. Wenn z.B. ein Caller gleichzeitig Pilot ist beeinflusst dies ebenso die Gruppenaufteilung. Es können ggf. auch Wünsche berücksichtigt werden.

Damit wären wir auch schon bei der Gruppenaufteilung. In einer Gruppe fliegen 3 Piloten. Aus Sicherheitsgründen gibt es keine größeren Gruppen, da die Gefahr von Kollisionen in der Luft steigen würde.

An einem Wochenende werden so viele einzelne Durchgänge wie möglich geflogen. Je nach Zeit und Wetter sind das dann meist ca. 6 bis ca. 9 am Wochenende.  Je nach Wetter und Anzahl Teilnehmer. Je nach Anzahl Durchgänge  gibt es auch hier wieder Streichresultate.

So hat man die Chance einen 'versemmelten' Durchgang quasi auszugleichen. Man sollte aber berücksichtigen, dass die anderen Teilnehmer auch diese Möglichkeit haben und sich so keinesfalls auf diesem 'Polster' ausruhen.

 

Aufbau des Kurses:

Bevor wir zum unmittelbaren Renngeschehen kommen werfen wir nochmals einen Blick auf den Kurs, damit wir uns darin zurecht finden können:




Man sieht die Startstelle. Mit 123 gekennzeichnet. Diese Startstellen sind in verschiedenen Farben gekennzeichnet ROT, GELB, BLAU. Im Rennen wird die auch über die Farben, nicht die Nummern organisiert.

Nach dem Bodenstart, sofern der den glatt lief, geht der Flug zuerst Richtung Pylon #1, dem Spitzpylon. Nach der Wende geht es weiter Richtung Pylon #2 und um Pylon #3. Auch Doppelpylon oder Base genannt. Jeweils immer links herum und natürlich außen vorbei, sonst gibt es Strafen. Abkürzen ist nicht, das wird von den Winkern bzw. Pylonwertern kontrolliert. Das Abkürzen bezeichnet man mit Cut (English und ausgesprochen: "KAT")


In Höhe des Spitzpylon befindet sich auch die Signalanlage für die Wendezeichen. Der mittlere große Punkt leuchtet auf sobald man auf Höhe des Spitzpylon ist.  Zwei weitere Leuchten (unten links u. rechts) zeigen Cuts an. Weiterhin wird dem Teilnehmer für diese Lichtzeichen der Zieldurchflug, nach 10 runden, signalisiert. Mehr zu diesen besonderen "Services" später.




Unmittelbar an einem Rennen/Durchgang beteiligte Personen:


Pilot:
Startet den Motor an seinem Flieger, nimmt meist selbst letzte Einstellungen an der Düsennadel kurz vor dem Start vor und fliegt natürlich das Modell.

Caller (Helfer):
Er hält das Modell beim start und befördert dies mit einem kräftigen Schwung in die Luft. Zudem hilft er das Startzubehör (Glühung, Starter etc.) zur Startstelle zu bringen. Wichtigste Funktion ist aber das Ansagen der Wende während des Rennen.


 

Zeitnehmer:
Die 3  Zeitnehmer stoppen die Zeit für das jeweilige Modell. Zeitnehmer blau stoppt für Modell an Startplatz blau, Zeitnehmer rot für Modell an Startplatz rot usw.


Winker / Pylon Werter:

Diese befinden sich jeweils in Verlängerung der Pylons (siehe Kursaufbau) um einen Cut zu erkennen - mit einem deutlichen Sicherheitsabstand.  Die Winker am Spitzpylon haben eine ganz besondere Aufgabe: Diese müssen, sobald sich das Modell des zugeteilten Teilnehmers auf Höhe des Pylons befindet, das Lichtsignal setzen. Die Winker geben wiederum dem Rennleiter bzw. den Zeitnehmern bescheid ob Cuts stattgefunden haben


Rennleiter:

Er fordert die Piloten vor dem Start zur Funktionskontrolle auf. Arbeiten die Servo einwandfrei? u.Ä. . Wenn alle Startbereit sind. Das heißt der Motorstarter liegt an der richtigen Stelle, die Glühung steht bereit, das Modell ist einsatzbereit startet er die Uhr. Nach starten der Uhr hat man 60sec Zeit den Motor zu starten. Nach Ablauf der Zeit erfolgt das Startsignal für die Teilnehmer. Per Flagge oder Lichtsignal.
 





 

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